Hydraulisch betriebene Anhängerbremsen

Die neue hydraulische 2-Leiter-Bremsanlage

Hydraulische Bremsanlagen in landwirtschaftlichen Anhängern haben sich tausendfach bewährt. Dies gilt auch für die Abreiss-Sicherheitsfunktion, welche bei Anhängerzügen bis 40 km/h seit Jahren ihre vorgeschriebene Funktion übernimmt. Diese positiven Erfahrungen fliessen nun im nächsten Entwicklungsschritt mit ein.

Die neue hydraulische 2-Leiter-Bremsanlage bietet dem Anwender mit der Zusatzleitung ein Sicherheitselement, das über die herkömmliche Funktion hinausgeht. Sie ist zudem für den Fahrzeuglenker ein sicheres optisches Erkennungsmerkmal, sowohl beim Zugfahrzeug als auch beim Anhänger.

Traktor mit 2 Leiter Bremsanlage

Die Funktionen

Zugfahrzeug:

Ein neues Anhängerbremsventil stellt die Öldruckversorgung der beiden genormten Bremsanschlüsse sicher:

Die Bremsleitung mit dem bereits bekannten männlichen Anschluss (ISO 5676:1983) liefert im Betrieb den Bremsdruck von 0 – 150 bar, mit dem die Betriebsbremse am Anhänger betätigt wird.

Die neue Zusatzleitung mit männlicher Anschlusskupplung (ISO 16028:2006 / DIN 10) führt im betriebsbereiten Zustand einen konstanten Druck von 15 – 35 bar. Fällt der Druck in dieser Leitung unter den genannten Wert, so wird am Anhänger eine automatische Bremsung ausgelöst.

Ein elektrischer Anschluss (ISO 7638-2, ABS-Steckdose 5/7-Pole) soll am Zugfahrzeug installiert sein, um einerseits die Bremsanlagen elektrisch zu überwachen, und anderseits Anhängefahrzeuge mit elektronisch unterstützten Bremssystemen mitführen zu können.

Intelligente Anhängerbremsventile auf dem Zugfahrzeug sind abwärtskompatibel und können auch bisherige 1-Leiter-Bremsanlagen oder neue 2-Leiter-Bremsanlagen bedienen.

Am Anhänger:

Zentrales Element der dargestellten Lösung auf dem Anhänger ist das neue 2-Leiter-Notbremsventil NBV16. Alle erforderlichen Funktionen werden hier in einer Einheit sichergestellt: also die Bremsleitung, die Zusatzleitung, die Abreiss- und Hilfsbremsfunktion mit Druckspeicher, sowie die automatische, lastabhängige Bremskraftregelung ALB und die Speicherentleerung. Mit der vorgestellten Lösung ist sichergestellt, dass Anhänger auch mit bestehenden Zugfahrzeugen und nur einem hydraulischen Bremsanschluss (H1L) bewegt werden können. Die Feststellbremse wirkt mit mechanischen Mitteln auf die Bremsgestänge des Anhängers.

Der elektrische Anschluss dient der Systemüberwachung, der Wegfahrsperre und der Stromversorgung der automatischen Bremskraftregelung. Die Weiterleitung der Bremsleitung und der Zusatzleitung für den zweiten Anhänger ist möglich.

Lösungsbeispiel an einem R3a-Tandem-Fahrzeug:

1. Kupplung Bremsleitung 5. RVS16, Relaisventil
2. Kupplung Zusatzleitung 6. ALB-H16 Bremskraftregler
3. ABS/EBS Stecker 7. Bremszylinder
4. NBV16, Notbremsventil  

Weitere Funktionen und Vorteile:

  • Es leitet eine automatische Bremsung aus dem Druckspeicher ein, sobald der Druck in der Zusatzleitung abfällt.
  • Abreissbremse: stellt die automatische Bremsung am Anhänger sicher, sobald die Bremsleitungen mechanisch aus den Kupplungen gerissen werden.
  • Sorgt für ständigen Vorrat an Öl im Druckspeicher.
  • Überwacht elektrisch das Druckniveau im Speicher und meldet einen entsprechend tiefen Wert an das Brems-Überwachungssystem im Traktor.
  • Ermöglicht den direkten Einbau eines Druckregelventiles, um den neu verordneten ALB-Regler kompakt und platzsparend am Fahrzeug zu integrieren.
  • Kombiniert mit einem Sensor an einer gefederten Achse, regelt das NBV16 automatisch und proportional den Bremsdruck.
  • Vor dem Abstellen des Anhängers resp. Abkuppeln der Bremsleitungen kann der Speicherdruck manuell entleert werden.
  • Bei unvollständigem Kuppeln wirkt der Bremsdruck im Speicher als Wegfahrsperre.

 

Pdfs

Dokumentation über die Verordnung von Bremssystemen für Land- und Forstmaschinen

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Flyer - Bremsanlagen in land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen

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Weblinks


Pdfs

Hydraulisches 2-Leiter-Notbremsventil «NBV16»

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Komponenten hydraulische Anhängerbremsen - H2L


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